Beatrice van Strien

25. September 2018 Off By admin

Es schrieb Beatrice van Strien von Wine-Premium-Services an einen Glasfachmann:
Lieber Otto: Du tust mir wieder zuviel der Ehre an, aber ich kann Dir bestätigen, dass – soweit meine Erfahrung mit den neuen Gabriel-Gläsern reicht – alles bestens ist. Das maschinengearbeitete Glas habe ich zwar noch nicht ausprobiert, aber das mundgeblasene wird bei uns nur in der uralten Geschirrabwaschmaschine gewaschen. Obschon es wirklich beängstigend fein, dünn und leicht ist, kommt es glänzend aus dem Waschgang, keine Trübung, keine Beschädigungen, nichts zu deuteln.
Seit wir die Gabriel-Gläser haben, kommt es öfters vor, dass wir Gabriel gegen Riedel antreten lassen, weil ich erst dem Riedel den Vorzug gebe (grosses bauchiges Volumen), wo vielleicht anfangs der Eindruck von mehr Bouquet entsteht, meinem Carlo aber später zugestehen muss, dass das feine Gabrielglas aufgeholt hat. Ich warte nun noch auf das maschinengefertigte, von dem Carlo zwei Muster mitbringen wollte, bevor ich uneingeschränktes Lob in die Welt posaune.