Es schrieb Yves Beck:

25. September 2018 Off By admin

Lieber René, hier meine erste Eindrücke über das Gabriel Glas.
3 verschiedene Weine
2 verschiedene Gläser… =
6 verschiedene Weine…
Was ich so festgestellt habe:
Auge: Die Fläche des Weines ist beim Gabriel Glas wesentlich grösser, auch
wenn man wenig Wein im Glas hat.
Nase: Die Aromatik ist präziser und vielschichtiger! Man stellt mehr Details
fest und kann so die Complexität eines Weines besser einschätzen.
Dominus 1997
Univerre: Gute Konzentration in der Nase mit Noten von Himbeer und etwas grüne
Paprika. Gute Frucht. Der Fluss auf der Zunge passiert mit einer etwas
zu grossen Breite.
Gabriel Glas: Gute Konzentration und tolle Intensität. Der Wein entwickelt würzige
Noten mit Gewürznelke. Tabaknoten, Himbeer, Cassis, Marmelade. Der Fluss
auf der Zunge ist präzis und daher werden nicht gleich alle Nerven
gleichzeitig beansprucht. Sehr angenehm.
Gabriel-Glas, mundgeblasen «Gold-Edition»: Das leichte Gewicht (Gabriel Glas ist 70 Gramm leichter….) ist deutlich angenehmer, und der Verkoster wird dadurch weniger schnell müde! 😉

Mondavi Reserve Cabernet Sauvignon 1995
Univerre: Eine etwas diffuse Nase mit Noten von Cassis und Gewürze.
Gabriel Glas: Konzentrierte Frucht mit Noten von Cassis, Grüner Paprika und grünem
Curry. Die Frucht installiert sich langsam aber markant im Wein und man
merkt eindeutig wie präzige die Aromen auseinander genommen werden
können. Man hat fast das Gefühl einen Nasenscan durchzuführen.

Dominus 1995
Univerre: Gute Intensität mit Noten von Lakritz, Süssholz und Marmelade.
Gabriel Glas: Gute Konzentration mit würzigen Noten wie Minze, Vanille, Mokka und eine
feine Cassisfrucht.
Fazit: Mit dem Gabriel Glas ist die Nase wesentlich detaillierter und
vielseitiger. Gewisse Elemente (ob gute oder schlechte) fallen deutlich
besser auf.